Erwartungskonformität im Webdesign

Webseiten sollten so funktionieren wie es der Besucher erwartet – sich also an allgemein anerkannte Konventionen halten. Eines der besten Beispiele  ist der Warenkorb von Online-Shops, dieser wird mittlerweile an einer ganz bestimmten Stelle, mit einem ganz bestimmten Icon versehen,  erwartet.

Wird diese Erwartung nicht erfüllt bauen Sie Hürden auf  die die Besucher Ihrer Webseite im schlimmsten Fall mit dem Abbruch der Bestellung quittieren.

Die Position des Warenkorbs sollte in der rechten oberen Ecke Ihres Webauftritts gewählt werden.

Erwartungskonformität: Das menschliche Gehirn ist beim erfassen von Zusammenhängen darauf ausgelegt wiederkehrende Muster zu erkennen. Wechseln wesentliche Merkmale zur Erkennung von beispielsweise Navigationsmöglichkeiten von Seite zu Seite, kann der Besucher/das Gehirn kein Muster erkennen und speichern, das ihm auf der nächsten Seite das Bedienen der Navigation erleichtern würde. Das Gehirn des Nutzers ist auf jeder Seite erneut mit dem Erkennen und Speichern von Mustern/Patterns beschäftigt. Wäre dies nicht so könnte sich die Konzentration des Besuchers bereits längst auf die wesentlichen Inhalte konzentrieren.

In Studien zum Thema wurde festgestellt, dass Erfahrung und damit „Vorbelastung“ des Nutzers dazu führen, dass die Ansprüche an die Erwartungskonformität von zum ersten Mal besuchten Webseiten steigt.